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4 Nührg Nr. 11.]
Dritte
Folge. 175
Literariſche Briefe
Otto Banck.
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ſein eigenes Leben.
H. Lewes. Von Victor Carus aus dem Engliſchen übertragen. Leipzig, Brockhaus.
Bei dem ſehr fühlbaren momentanen Mangel an in⸗ tereſſanten inhaltvollen Werken, die mehr als ein bloß flüch⸗ liges Intereſſe darbieten, muß es dem gebildeten Geſchmack⸗ ſinn erwünſcht ſein, einen Schritt zurückzugreifen.
Das Leben Goethe's, von dem oben genannten engli⸗ ſchen Autor verfaßt, iſt unſern Leſern ſeiner Zeit bekaunt geworden, und der Werth deſſelben, der weſentlich auf einem laienhaften, unbefangenen Urtheile beruht, das durch mehr individuellen Geiſt als gründliche Sachkenntniß und äſthe⸗ tiſche Schule geſtützt iſt, hat ſich bereits hiſtoriſch heraus⸗ geſtellt und unbefangen bewährt. Es fand ſich um ſo leichter der bleibende Kern des günſtigen Reſultates, als man objectiv genug wurde, die ſpecifiſch engliſchen Natio⸗ nalanſchauungen dem Verfaſſer nicht als ein Vergehen, viel⸗ mehr als ein gutes Recht zu gute zu halten.
Derſelbe durch Natürlichkeit und Selbſtdenken viel⸗ ſeitig und biegſam gewordene Geiſt hat es hier in einem beredſamen zweibändigen Werke unternommen, dem großen gemiſchten Publicum die Reſultate der auf das praktiſche Leben und beſonders auf die Menſchennatur bezüglichen Naturwiſſenſchaft und Erfahrungslehre eindringlich und fruchtbar zu machen. Die Art dieſer Arbeit iſt ſo eigen⸗ thümlich, ſo geſund gedankenreich, ſo ſelbſtſtändig und da⸗ durch neue, überzeugende Lichter werfend, daß man es dem verdienſtlichen Anatom Victor Carus Dank wiſſen muß, den deutſchen Leſern das Verſtändniß der engliſchen Edition durch eine klare, gediegene Ueberſetzung vermittelt zu haben. Es wird Wenige im Publicum geben, denen das Werk keine ſympathiſche Anſprache gäbe, und Niemand unter den
Laien, welcher nicht eine genußreiche Erweiterung ſeines
Wiſſens auf feſſelnde Weiſe durch die Lectüre der Lewes⸗ ſchen Bücher hinwegtrüge. Das Geſpräch wird immer da am eindringlichſten, wo, wir hier immer, der Laie zum Laien, der Autodidakt zum Autodidakten redet, vorausge⸗ ſetzt, daß es mit Tief⸗ und Scharfblick und Ernſt des Wollens geſchieht.
Der Autor ſagt:„Kein wiſſenſchaftlicher Gegenſtand kann für den Menſchen von ſolcher Bedeutung ſein, als Auf keine Kenutniſſe kann er durch die Vorkommniſſe jedes Tages ſo unausgeſetzt hingewieſen werden, als auf die Kenntniß der Vorgänge, durch welche er lebt und wirkt. Jeden Augenblick iſt der Menſch in Gefahr, Geſetze zu übertreten, die ihm im Fall eiuer Ueber⸗
tretung Jahre voller Leiden, Hinſinken ſeiner Kräfte, früh⸗ geitigen Verfall bereiten können.
Geſundheitsapoſtel pre⸗ digen vergebens, weil ſie einem Publicum predigen, welches die Geſetze des Lebens nicht kenvt, Geſetze, ſo unverrückbar feſt, als die der Gravitation und der Bewegung. Selbſt
die traurigen Erfahrungen Anderer geben uns keine Lehren,
wenn wir nicht die Grundgeſetze kennen. Den Einen ſehen wir leiden in Folge verdorbener Luft, ein Anderer kann ſie ohne ſcheinbaren Nachtheil vertragen, ein Dritter ſchließt daraus, daß Alles Zufall iſt, und verläßt ſich auf dieſen Zufall. Hätte er einen Begriff von den hier in Frage kommenden Grundgeſetzen, er würde nicht dem Zufall über⸗ laſſen bleiben und es würde nicht ein Schiffbruch ihm die erſte Schwimmſtunde gegeben haben.
Täglich wächſt der Drang nach wiſſenſchaftlicher Bil⸗ dung. Die Wiſſenſchaft tritt aus ihren Laboratorien auf die bffentlichen Verkehrsſtätten. Wenn aber auch Tauſende die phyſiologiſchen Geſetze gern kennen lernen möchten, die Mehrheit kann ihr Vorurtheil gegen anatomiſche Einzel— heiten nicht überwinden. Viele bleiben lieber unwiſſend, als daß ſie Kenntniß auf dieſem Wege erlangten. Der Verfaſſer vorliegenden Werkes iſt der Ueberzeugung, daß eine klare und richtige Auffaſſung der hauptſächlichſten phyſiologiſchen Geſetze, hinreichend zu einer praktiſchen Richtſchnur und zu einer wiſſenſchaftlichen Bildung(2), möglich iſt und durch wichtige Thatſachen erläutert werden kann, ohne ein einziges Mal auf anatomiſche Keuntniſſe ſich berufen zu müſſen. Seine Abſicht iſt mehr, Grund⸗ geſetze darzulegen, als eine Wiſſenſchaft zu lehren, und dieſe Grundgeſetze ſollen durch die auffallendſten bisher bekaunt gewordenen Thatſachen erläutert werden. Indem er ſich in die Lage eines Redners verſetzt, der eine ge⸗ miſchte Zuhörerſchaft vor ſich hat, wird er ſich vorſtellen, daß neben dem Mediciuſtudirenden ein unterrichteter Künſt⸗ ler, neben dem Schöngeiſt eine Hausfrau und Mutter ſitzt, und wird ſich bemühen, Allen verſtändlich und intereſſant zu ſein, während er doch die neueſten Eutdeckungen euro— päiſcher Forſcher und die Reſultate eigner Unterſuchungen wiedergibt.“
Wirklich hält der Verfaſſer auch das Intereſſe, welches er zu bieten verſpricht, ein und überall iſt er belebt durch Beiſpiele und Anführung von Erfahrungen und That⸗ ſachen.
So ſpricht er bei Gelegenheit der anregenden Wir⸗ kung, die das Nervenleben auf die Verdauung hat, ſehr praktiſch und lehrreich über die richtige Bethätigung des Magens, der ja noch wie zu Zeiten der berühmten claſſi⸗ ſchen Fabel für uns Alle der König der einzelnen Or⸗ gane iſt.
„Alle die,“ ſagt Lewes,„welche an einer zu geringen Abſonderung von Magenſaft leiden, ſollten ſorgfältig darauf achten, daß die Nahruug ſo geſchmackvoll als möglich iſt. Da geſchmackloſe Nahrung die Geſchmacksorgane vergleich⸗ weiſe ruhig läßt, hält ſie auch die Abſonderung des Ma— genſaftes auf einen verhältnißmäßig geringen Grad. Nahrung, die einen beſonderen Geſchmack beſitzt, wird leich⸗
ter verdaut. Jedermann weiß, daß wir eine Reihe ver⸗ ſchiedener Gerichte mit geringerer Anſtrengung unſerer
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