TV. Jaht
und ging be tig auſdrüch in ſehr ſchwag
Er reichte; rathen au den Kun tl c,, daß das les
boden führte, in ¹
ren Zierratt
d. Sie waren feſt a dſtoße alſo konnte Eine menſchlic
oder ſpukte es vie
c abergläubiſch, d
ches Weſen u
klirr? Knurrte 67
ſche Bauer
Neben demſelb
ch gearbeitete W Thürmen vorſtellte.
in den da
Nr. 24.]
thervortreten.
cals er jetzt Marianne, nur halb angekleidet, erkannte.
Dritte Folge.
Er trat hinter die Kumte, um den Nacht⸗ zu lecken. 4 wandler hier zu erwarten. Die Adern wollten ihm ſpringen, durch den Hof zu gehen.
373 Martin wehrte ihn ſanft ab und ſchickte ſich an Etwa dreißig Schritte von dem Gartenzaun, der links den Hof begrenzte, ſah er etwas
Der Arm des Vaters ſenkte ſich wie ein Schlagbaum Glänzendes auf dem trockenen Erdboden liegen. Raſch wor das überraſchte Kind und eine vor Zorn bebende ging der Bauer darauf zu und bückte ſich, um es aufzu⸗
(Stimme herrſchte ſie an:
„Wo kommſt Du her, Mädel?““
Marianne gab keine Antwort. nwehrend die Hände gegen den ergrimmten Vater aus.
„Marſch in Mine Kammer!“ fuhr Martin mit halb⸗ llauter Stimme fort, um die nahe bei ſchlafenden Mägde micht zu wecken.„Ich werd' früh am Tage das Morgen⸗ gebet mit Dir ſprechen. Sollſt mir ſagen, wer das Kumt ungeſtoßen und warum Caro geknurrt und an der Kette gezerrt hat. Fort in die Kammer!“
Schweigend gehorchte Marianne dem Vater. Als das Mädchen an ihm vorüberſchritt, erfaßte er ihr Ohrläppchen nind kniff es, daß ſie laut aufſchrie. Ein Stoß der harten Gand hätte ſie beinahe in der Kammer zuſammenbrechen machen. Darauf ſchloß Martin die Thür, nahm einen der un Reſerve vorhandenen Lederriemen, die zum Inſtand⸗ halten des Pferdegeſchirres gebraucht wurden, und band die Thüre ſo feſt zu, daß ſie von innen nicht geöffnet wer⸗ den konnte. Den Reſt der Nacht verbrachte der aufge⸗ negte Bauer in völliger Schlafloſigkeit.
Früh war er der Erſte wach im Hauſe. Finſtern Blickes muſterte er jetzt noch einmal die Reihe der Kumte, ging dann die Treppe hinab, nahm die Riegel von der Vorder⸗ thür und trat in den Hof. Das Morgenroth lag wie rauchumhülltes Feuer auf dem Firſten der ſtrohgedeckten Scheuer, und der Wind ſauſ'te in den Baumkronen der lochgewachſenen Linden vor der Hofeinfahrt. Caro kam, ſeinen Herrn zu begrüßen, ſchwanzwedelnd aus ſeiner Holz⸗ buitte. Martin klopfte ihm ſchmeichelnd den Kopf, graute ion hinter den Ohren und lobte ſeine Wachſamkeit. Das treue Thier ſtellte ſich auf die Hinterfüße, um ſeinen Herrn
Sie ſtreckte wie ab⸗
heben. Es war ein halbrunder Stahl, unten mit ſtumpfem Ende, breit am Griff und noch ziemlich neu. Solchen Stahl trug jeder junge Burſche ſtets bei ſich, um beliebig Feuer anſchlagen zu können, nur zu oft aber bediente man ſich deſſelben auch als Waffe, wenn jugendlicher Uebermuth und angeborene Raufluſt Streit entſtehen ließ. Martin Ulrich beſah ſich den Fund ſehr genau. Er billigte die neue Mode ſchon deshalb nicht, weil man ſie in ſeiner Ju⸗ gend nicht kannte, und hätte er einen Sohn gehabt, wer weiß, ob er ihm nicht verboten haben würde ein ſo gefähr⸗ liches Ding immer mit ſich in der Taſche herum zu ſchleppen.
Wie der Bauer den Stahl von allen Seiten betrach⸗ tete, gewahrte er an der polirten breiten Seite deſſelben die Buchſtaben C. E.
„Hoho!“ rief er aus und ſein Auge funkelte unheim⸗ lich.„Alſo Beſuch hat's gegeben in vergangener Nacht? Und eilig muß er's gehabt haben, ſonſt wär' ihm das Ding nicht entfallen.—— Sieh, ſieh!—— drum klappte und ſchlug auch die kleine Thüre ſo verwettert!—— Wie der Nichtsnutz herein ſpaziert iſt, hat er ſie einzuklinken ver⸗ geſſen.—— Gut, gut! Du ſollſt an Martin gedenken, unverſchämter Kuhtreiber! Vorher aber will ich meinem Mädel den Marſch blaſen.“
Der eigenfinnige, ſteifnackige Bauer ſah gefährlich aus, wie er, den gefundenen Stahl in der Rechten, die Linke unter das Tragband geſchoben, mit großen Schritten zu⸗ rückging nach dem Hauſe. Einer der Knechte, der ihm an der Thür begegnete, trat furchtſam bei Seite, ſo glotzte ihn Martin mit heißem Zornesauge an. Sprungweiſe erſtieg der Bauer die Treppe, riß ungeſtüm den verknoteten Leder⸗
8 chönheit.— Sch betrachtete ſie, vor Bewunderung bebend, und meine Blicke ſagten ihr, wie ſchön ſie ſo mit ihren beiden rothen Woſen ſei, die gleich Sternen aus ihrem ſchwarzen Haar hervor⸗ ſihimmerten!
„Die Zauberin errieth meine Gedanken, glaubte ein Verlan⸗ ſen in meinen Augen zu leſen, machte eine der Roſen los und bot fie mir.— War es Zufall, war es Abſicht, kurz, ſie gab mir die, welche ihre Wange geliebkoſet hatte. ßte ſi Lppen, ſteckte ſie dann in das Knop „Sie ſoll mich nie verlaſſen!“
„Ja, ſo lange ſie friſch iſt!“
„ Friſch oder verwelkt,“ entgegnete ich in ſehr ſchlechtem Spa⸗ nſſch, aber mit ritterlichem Ausdruck,„friſch oder verwelkt ſoll ſie nich nie verlaſſen.— Dier ſoll ſie glänzen, bis ſie welkt, und iſt ſ welk, ſo trage ich ſie— Das ſchwöre ich Jonen!“ 3
Dieſe euer ſtisanif 3„Dieſe Betheuerung, die ganz nach caſtilianiſcher Art war, ſc meichelte der Schönen ungemein; ſie nahm meinen Schwur mit einem Lächeln des Triumphes an un neMluit djr doglene Ach, Sehorila, Sie ſind mit einer ein⸗ en Roſe in Ihrem glänzend ſchwarzen Haax ned ſe den R glänzend ſchwarzen Haar noch tauſend
„Ich erinnerte mich indeß, daß einige muntere Freunde 6. Pinen⸗ grüßte die Senorita und ihre Mutter und ging h we orſatze, mein Leben an dieſem Tage zu genießen, denn
ar reich, ich hatte eine Roſe, ich war geliebt!
3 M; ſ. 4 ₰ A ſt 1 Jünf Minuten ſpäter, als ich eben um die Ecke der nächſten ennße og, redete mich ein Mann an, indem er mich bat in einem eachbarten Hauſe einen Kranken zu beſuchen. Das Glück macht
ſagte ſie ſchelmiſch.
auf meinem Herzen.
mei⸗
2.— Ich preßte ſie an meine floch meines Rockes und rief:
menſchlich; ich trat alſo ein und wollte eben wieder gehen, nach⸗ dem ich die Hoffnung ausgeſprochen hatte, daß ein bereits im Sterben liegendes Kind geneſen würde, als die jugendliche Schwe⸗
ſter des Sterbenden mich bei dem Rockſchoße zurückhielt und mich
anflehte, ihr die Roſe zu geben, die ich im Knöopfloch hatte.
„Ei,“ dachte ich,„die Mädchen legen ſich, wie es ſcheint, in dieſem Lande durchaus keinen Zwang auf!“ Dabei ſah ich die Bittende an und bemerkte, daß ſie hübſch ſei, aber wahrhaftig ſehnhuͤbſch! Zuerſt hatte ich den Muth, ihr die Blume zu ver⸗ weigern— aber ſie drang wiederholt in mich und zwar ſo drin⸗ gend, ſo innig, daß es mir vorkam, als ſteigere ſich ihre Schönheit
mit dem Eifer ihrer Bitten und als wolle auch ſie mit mir einen Liebesſchwur tauſchen.— Geck, Dummkopf, eingebildeter Narr, der ich war! Ich hätte den Aberglauben der Chilierinnen kennen
und daher wiſſen ſollen, daß das junge Mädchen nur deshalb ſo eifrig nach der Roſe verlangte, um ſie auf das Kopfkiſſen ihres ſterbenden Bruders zu legen; denn ſie hegte den aufrichtigen Glau⸗
ben, daß Alles, was einem gelehrten Doctor gehört hatte, die Lei⸗
d verſtand ſehr gut, was
den eines Kranken miten könne. Ich dagegen war ſogleich ein⸗
gebildet dgra uf eine neue Eroberung gemacht zu haben; ich ver⸗
Mal demr aus]
gaß derec in der nächſten Straße geleiſteten Schwur, und indem ich d iungen Mädchen meine Roſe überreichte, ſprach ich den Eid ſie ewig zu lieben. Die Schöne erröthete und erbebte vor Ve lfugnügen, indem ſie die Roſe ergriff, ich aber glaubte in dieſem
(Be⸗kben das Erwachen der Liebe zu erblicken und eilte davon, in⸗
V
—,,——
dem n ich mir das Verſprechen gab, am nächſten Tage zurückzukehren.
ſe„Am folgenden Tage ſchlug ich in der That den Weg nach ihr ſer Wohnung ein; aber zuvor beſuchte ich meine geneſene Pa⸗ tie ntin.


