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Zehe an. Da ſprang ſie ſelber aus dem Brunnen heraus, wickelte ſich in die Decke und lief auf ihren eigenen Füßen in das Schloß hinein und die Treppe hinauf. In dem Augenblicke entſtand um das Schloß her ein großer Lärmen, man hörte Hörner und Trom⸗ peten blaſen, das Stampfen und Wiehern von Pferden und ein fröh⸗ liches Rufen von vielen Leuten. Und da kam durch das Thor der
alte König hereingefahren in einem Wagen mit ſechs Pferden, und hinterdrein kam eine große Menge von Edelleuten und Volk, Män⸗ nern und Frauen, zu Pferd und zu Fuß, ſo daß ſich der ganze Schloß⸗ hof füllte. Der alte König ſtieg aus dem Wagen, umarmte den jun⸗ gen Geſellen und dankte ihm mit vielen guten Worten für ſeine treue Hilfe, wofür er nun auch die ſchöne Königstochter zur Frau haben und nach ihm König werden ſollte. Unterdeſſen kam die Prinzeſſin prächtig angekleidet herunter, küßte ihren Vater, und er ſagte ihr das alles. Damit war ſie ſehr zufrieden und der junge Schmied noch mehr, und alle waren vergnügt. Aber der alte König hatte einen chriſtlich en Geiſtlichen beim Her⸗ fahren im Walde gefunden und nitgeſrenht der mußte nun gleich
ihn ſelbſt und alle ſeine Unter⸗— thanen aus dem Brunnen zu— ordentlichen Chriſten taufen, und ꝗ-=· dann erhielt der gute Geſell die Königstochter zur Frau und— wurde der junge König genannt.
Als nun der junge König des 1 hhp andern Tags bei ſeiner ſchönen 4 Frau und bei dem alten Könige' G X
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ſaß, wurde er ganz nachdenklich undernſthaft und die junge Köni⸗ gin fragteihu. was er hätte. Da ſagteer:„Liebe Frau, es ſind nun drei Jahre her, daß ich mich von meinen Brüdern im Walde ge⸗ ſchieden habe, da wir die Meſſer in den Lindenbaum ſtießen, und ich weiß nicht, wie es ihnen ergan⸗ gen iſt. Dazu hat mir mein Vater befohlen, daß ich nach drei Jahren wieder nach Haus kom⸗ men ſollte.“— Da ſagte der alte König:„Hat Dir das Dein Vater befohlen, ſo mußt Du auch ge⸗ horchen; aber wir wollen mit⸗ gehen und Dich hinfahren.“ Da ließ er ſechs Pferde vor ſeinen Wagen ſpannen und ſie ſtiegen hinein. Der junge König aber ging vorher in die Kleiderkammer und holte vom Schranke das Bün⸗ del mit ſeiner alten zerriſſenen und zerfetzten Kleidung herunter und legte es in den Kutſchkaſten. Dann fuhren ſie von dem Schloſſe über die grünen Wieſen in den Wald hinein.
Da ſie nun lange gefahren waren, kamen ſie an den Kreuzweg, wo der große Lindenbaum ſtand. Dort ließen ſie halten und ſtiegen aus und der junge König ſah nach den drei Meſſern. Da fand er, daß die Meſſer ſeiner beiden Brüder erſt ganz vor kurzem herausge⸗ zogen waren, denn die Löcher, darin ſie geſteckt hatten, waren noch ganz friſch und ſaftig, und er ſagte:„Gottlob, meine Brüder ſind eben lebendig und geſund hier geweſen und nach Haus gewandert.“ Darauf zog er ſein eignes Meſſer aus dem Baume und ſteckte es in die Taſche. Nachdem ſie dann alle gegeſſen und getrunken hatten, ſtiegen ſie wieder in den Wagen und ſetzten ihre Reiſe fort.
Als ſie nun nach langem Fahren aus dem Walde herausge⸗ kommen waren und das Dorf vor ſich liegen ſahen, wo der alte Schmied wohnte, ſagte der junge König:„Nun laſſet mich ausſteigen und bleibet hier und wartet bis ich wiederkomme und auch euch hole.“ Das waren ſie zufrieden. Da nahm er das alte Kleiderbündel aus dem Kutſchkaſten, ging damit hinter einen Buſch, zog ſein ſchönes weißes Sammetkleid aus, und that die alten zerriſſenen und zerfetz⸗ ten Kleider an, ſein königliches Kleid aber wickelte er zuſammen und
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nahm es unter dem Arme mit. So ging er nach ſeines Vaters dauſ und ſtieg dort heimlich von hinten auf den Boden, legte da ſeine ſchöne Kleidung nieder, und begab ſich dann auf einem Umwege zu der Hausthür. Da er aber in die Stube trat, waren ſeine bei⸗ den Brüder kurz! vorher anrJekontmen. und ſaßen mit dem Vater und der Mutter am Tiſche und aßen. Die Mutter, wie ſie ihn ſo abge⸗ riſſen erblickte, ſpr rang vom Tiſche auf, fiel ihm um den Hals und weinte. Auch die beiden Brüder kamen und gaben ihm die Hand. Der alte Schmied aber rührte ſich nicht, ſah ihn mit einem ſtrengen Blick an und wies auf einen kleinen Stuhl unten am Tiſch, in dem er ſagte:„Da ſetz Dich hin, Du Bettelſack! Hierher, Frau, an Deinen Platz! Und ihr beiden auch! Erſt ſollt ihr erzählen, wie es euch gegangen. Dann will ich an den da ein Paar Fragen richten, und wenn er ſie ſo beantworten muß, wie es ausſieht, ſo will ich ihm den Lohn aus der Hecke geſchnitten aufzählen.“
Da wurden ſie alle ſtill und ſetzten ſich und der älteſte Bruder fing an zu erzählen, wie ihn der Weg von dem alten Lindenbaume aus dem ſchrecklichen Walde her⸗ aus und zuletzt zu einer großen Stadt geführt habe. Darin hat⸗ ten die Bürger eben einen tapfe ren Streit mit vielen Ritters leuten gehabt, die von jenſeit des Waldes gekommen waren, und nachdem ſchon viele Leute erſchla⸗ gen waren, hatte ſich die Stadt um einen großen Haufen Geld den Frieden erkauft und die Ritter waren abgezogen.„Weilnun“— ſo erzählteer weiter—„weilnun in dem Streite auch viele Schmie⸗ degeſellen erlegen waren, ſo fand ich bald einen guten reichen Mei⸗ ſter. Bei dem habe ich viel Kunſt gelernt, und weil ich immer fleißig und am Morgen der Erſte auf, am Abend der Letzte ins Bettwar, ſo gewann ich nach einem Jahre alſo des Meiſters Gunſt, daß er mir ſeine große Schmiede über⸗ ließ und ſeine einzige Tochter zur Ehe gab. Seitdem habe ich ge⸗ ſchmiedet einen wie den andern Tag und zihi vom Amboß auf⸗ geſehn. Da ſeht ihr wohl, daß ich des Vaters Schmiede nicht bedarf, mag auch nicht mehr mit den groben Bauern umgehn. Auch zahlen die feinen Bürger „Seht her, was ich mir verdient habe!“ Damit ſchüttete er
beſſer. einen ganzen Beutel voll Goldſtücke auf den Tiſch, worüber ſich Vater und Mutter verwunderten.
Da lachte der zweite Bruder und ſprach: men Dir meine tapfern Ritter mit Einem Schwertſtreich, und ich möchte drum nicht drei Jahre lang in der engen Stadt geſeſſen haben. Mich hat dazumal mein Weg von dem Lindenbaum zu den fröhlichen
„Alles das Gold neh—
Rittern geführt, da habe ich gelernt, alle Art köſtlicher Waffen zu ſchmie eden, und ich bin! hoch aöhet bei allen und mancher gäbe viel darum, ein Schwort oder Harniſch von meiner Arbeit zu haben. Ich aber ſtehe nicht jeden Tag hinter dem Amboß, ſondern führe das Schwert ſo gut als den Hammer, ziehe mit den Rittern zum fröh⸗ lichen Streit und erkämpfe mir manche gute Beute. Schmiede ich aber einmal ein künſtl iches Waffenſtück, ſo thut mir's kein Schmied auf Erden gleich, und es bringt mir mehr ein, als drei Jahr Arbeit in der Stadt. Seht da, was mir das letzte eingebracht!“ Dabei ſchüttete er einen noch größern Haufen Geld auf den Tiſch, als der vorige Bruder und ful hr fort:„Aber das ſollt Ihr haben, Vater und Mutter denn ich brauch's nicht und habe dort genug, ſammt Haus, Land und Leuten; begehre auch des Vaters Schmiede nicht, ſondern will zurückkehren zu meinen fröhlichen Rittern.“
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