Der Juhrgung lünſt vom October 486¼3 bis duhin 1865.
u.
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Preis jährlich 2 Thlr., vierteljährlich ½ Thlr.
M.
Daheim! daheim! die Treue wacht An meiner Schwelle Tag und Nacht, Die ſtreng den Eingang Allem wehrt, Was nicht geziemt dem deutſchen Mann Und nicht vor Gott beſtehen kann Daheim an meinem Herd.
ip Daheim! daheim! doch wer mir ſchmückt
en Herd, dem ſei die Hand gedrückt;
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ie kleinſte Gabe gilt mir werth, Ein Bild, ein Liedchen freudenklar, Ein Märchen für die muntre Schaar
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Daheim an meinem Herd.
Daheim! daheim! und ſoll es ſein, Und bricht ded Feind ins Land herein, Dann flammt mein Herz, dann ſehnt mein Schwert Sich nach des freien Mannes Hand, Und zornig reiß' ich's von der Wand Daheim an meinem Herd.
Daheim! daheim! wenn Lied um Lied Verklingt und Bild um Bild entflieht,
2...
s Erſcheint wöchentlich und in Monatsheften.
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3 V 1865. Ausgegeben im October 186 ¹.
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V D. z
B Daheim.
1 1 Daheim! im! wi
Naheim! daheim! wie ſchwingt das Wort
5 1 1..
1 b Sich von der Lippe jubelnd fort!
4 Denn was mir Gott an Glück beſchert,
8 Das ſchlingt ſich, reich an Duft und Glanz, Ein voller, friſcher Blüthenkranz
an—
17 ſ Daheim um meinen Herd.
1
3 Daheim! daheim! nach Müh und Laſt
2)))
1 O wie ſo lockend winkt die Raſt,
9 Wenn ich am Abend heimgekehrt,
0 Mir Gruß um Gruß entgegenklingt,
9 Und Weib und Kind mich froh umringt
3 Daheim an meinem Herd.
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1 4
9 Daheim! daheim! der Welt Gebraus
7 Umrauſcht von fern mein ſtilles Haus;
1 Vergeſſen iſt, was mich beſchwert,
1
9 h Vergeben iſt, was mich gekränkt,
77... S
13 In Frieden ruht mein Herz verſenkt
4 Daheim an meinem Herd.
1.
36—
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1!
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4
Daheim an meinem Herd.
Nach oben iſt mein Blick gekehrt, Wo mich die neue Heimath grüßt, Wenn brechend ſich mein Auge ſchließt
Julius Slurm.


