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Sache mit dem Blonden war bereits in Richtigkeit. Papa Pfefferkrämer, durch die zweitauſend Thaler plötzlich von den Tugenden der Holden überzeugt, willigte in die Verbindung, und Morgen ſchon ſollte die Braut den künftigen Schwiegereltern im gelben Eckhauſe vorgeſtellt werden.
Bei ſolchen unerwarteten Aufſchlüſſen verließ wuth⸗ entbrannt der Schwarzlockige den Ballſaal. Er durſtete nach Rache und man weiß, daß, um ſolchen Durſt zu löſchen, ein Glas dampfender Punſch bei den meiſten Leuten eben nicht das rechte Mittel iſt. Der arme
Schlucker mit ſeinem Dolch erſchien dem Erhitzten als
der unmittelbare Vote eines zürnenden Verhängniſſes; bald ſtand der Entſchluß feſt. Dort im Lindenweg
wollten die Liebenden im Weggehen ſich noch Einmal
umarmen, ſo hatte die belauſchte Abrede gelautet; dort legte der Furioſo ſich jetzt in Hinterhalt. Bald er⸗ ſchien der verhaßte Nebenbuhler im Mantel vorhüllt; kurz darauf auch die Schöne. Gegen ſie war jetzt im Dunkel der Nacht das verhängnißvolle Meſſer gezückt; denn des Eigenſüchtigen Liebe hatte ſich in bittern Haß umgewandelt und doppelt ſüß ſchmeckte ihm im Voraus
Tſcharner's Looſe. M. 14


