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um den lieben Weltfrieden, wenn etwa in einem kri⸗ tiſchen Augenblick eine darniederliegende Partei ſich zu erheben verſuchte.
„Nur geſchwind ein Meſſer her, damit ich die Riemen entzweiſchneiden kann!“ ſo rief ein wackerer Geſelle mit grüner Sattlerſchürze, und hielt inzwiſchen mit kräftigem Arm den Gaul bei der Naſe feſt gegen den Boden. Da trat aus der mehr gaffenden als hel⸗ fenden Menge ein Mann in zimmetfarbenem Rock her⸗ vor und reichte dem wackern Geſellen das heute früh erhandelte Meſſer. Das that denn auch treffliche Dienſte. In wenig Augenblicken waren die Riemen zerhauen, darauf der Gaul ohne Gefahr aufgerichtet, die Gefan⸗ genen erlöst, und jegliches Ding kam wieder an ſeinen Platz.
Aber während das Meſſer mit der rothen Scheide zwei Menſchen aus böſer Noth befreite, ſah dagegen ein dritter ſich dadurch in nicht minder böſe hineinge⸗ zogen, und zwar eben der derzeitige Eigenthümer des ſo willkommenen Noth- und Hülfsinſtrumentes ſelbſt. Dieſer hatte nämlich, um ja recht ſchnell in ſeinen tiefen Taſchen zum geſuchten Geräthe zu gelangen, unbedacht⸗ ſamerweiſe zuvor den übrigen Inhalt derſelben hervor⸗


