Teil eines Werkes 
2. Theil (1839)
Entstehung
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hen, ſo möchte Euer unterthänigſter Knecht ſich wohl eine ſubmiſſe Bemerkung erlauben.“

Der Löwe bedeutete dem Unterthänigen in etwas barſchen Worten, ſich kürzer zu faſſen, worauf der vor⸗ gebliche Abgeſandte, wiewohl immer noch in einer ganzen Brühe von Komplimenten, dem hohen Haupte auseinanderſetzte, warum ein ſolches Erſcheinen dermalen noch unzeitig wäre. Dabei gab er zu verſtehen, wie es überhaupt eine gar heikle Sache ſei um Verhand⸗ lungen zwiſchen einem bis dahin ſouveränen Volk und einem zum Throne gebornen Fürſtenhaupt. Da wolle und dürfe keines von Beiden ſeiner Würde etwas ver⸗ geben. Drum habe die Verſammlung der Thiere ihn eigentlich nicht, was man heiße zu einer offiziellen Er⸗ öffnung förmlich akkreditirt, ſondern vielmehr nur zu einer konfidentiellen Rückſprache beauftragt. Nunmehr, da S. M. den Wünſchen der Nation zu entſprechen ſich geneigt bezeigen, ſo erfordere es das beidſeitige Decorum, daß der Antrag nach allen Regeln der Di⸗ plomatie durch eine ſeierliche Geſandtſchaft in einer Adreſſe vorgelegt, und von dem zukünftigen Monarchen eben ſo feierlich beantwortet werde.

Der Löwe ſchien zwar auf alle die diplomatiſchen