Teil eines Werkes 
4. Theil (1844) Der Marquis von Rio Santo / von von Sir Francis Trolopp ; uebersetzt von Dr. Ludwig Eichler
Entstehung
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die Verachtung der Welt auf einen Mann herabzubeſchwören, der den verehrten Namen meines Vaters trägt .. .

— O! . .. ſagte White⸗Manor, dem einige Zweifel wieder kamen, mißtrauiſch; — Sie haben eine ſehr rauhe Art, den Frieden anzubieten!

— Das kommt daher, Mylord, weil Sie die äußerſten Grenzen des Elendes erreicht zu haben ſcheinen. Da ich nicht im Stande bin, Ihnen mit offenen Armen wie einem Bruder entgegenzukommen, ſo wandelt mich die Laune der Milde an. Sie ſind ſo tief gefallen! Sie ſchämen ſich ſo ſehr, Sie ſelbſt zu ſein! Sie haben Tagüber ſo viel 3 Furcht, um ſich herum das laute Geſchrei der Welt zu hören, ſ das meine Stimme beſänftigt oder hervorruft, und dieſe Meinung der Welt, dieſes Geſchwätz ſummt Ihnen ſo ſpöt⸗ .

3 tiſch, ſo bitter, ſo ſchneidend Nachts, während der Schlaf Sie jlieht, um die Ohren! . .. Ich bin kein Henker, und heute gefällt es mir, Ihrer Folter ein Ziel zu ſetzen. White⸗Manor war purpurroth. Jedes dieſer Worte fiel wie ein Keulenſchlag auf ſeinen Stolz; dieſes verächtliche

Mitleid ſchmetterte ihn nieder. Einen Augenblick lang ſtieg

ihm der Zorn ſo mächtig zu Kopfe, daß ſeine Hand ſich unwillkührlich bewegte, während ſein Blick begehrlich nach

den Piſtolen hinſah.

Brian ſeinerſeits glaubte wahrſcheinlich genug geſagt zu haben, denn er hutte ein Album genommen und blätterte zerſtreut darin.

In dieſem Augenblicke war er wieder der Mann geworden,