Teil eines Werkes 
2. Theil (1844) Die Tochter des Gehenkten / von von Sir Francis Trolopp ; uebersetzt von Dr. Ludwig Eichler
Entstehung
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verſammelten. Man gab mir anfangs mehr als ich brauchte, aber die Menge gruppirte ſich um mich. — Die Leute von der Polizei verboten mir, zu fingen.

Damals war es, Brian, als der Gedanke an einen freiwilligen Tod zum erſten Male mir in den Sinn kam. Ich wollte die Anerbietungen, welche auf das Elend eines Weibes ſpeculiren, nicht annehmen, weil ich Ihnen gehörte, und es gab kein Mittel mehr zwiſchen dem und der Ver⸗ ſchmachtung. — Ich wußte nun, was man leidet, bevor man vor Hunger ſtirbt, und die Furcht trieb mich zum Selbſtmorde.

Ich hatte früher einmal ein armes Kind ſich in dem See ertränken ſehen, an deſſen Ufern ich einige Monate glück⸗ lich war. Ich ging nach der Themſe zu.

Unterweges in einer kleinen Straße, die Water⸗Street heißt, ſtand ich ermüdet ſtill, und ſetzte mich auf die Treppe eines Public⸗Houſe. Die Wirthin des Public⸗Houſe bemerkte mich und kam heraus, um mich fort zu jagen, aber ſie brauchte gerade eine Magd; ſie fand mich ſchön, und ſchöne Mägde ſind in einem Hauſe, wie die Taverne zu dem Wap⸗ pen der Krone, eine werthvolle Sache .. .

Hier erzählte Suſanna ihr Leben während der drei Monate, welche ſie im Wappen der Krone zugebracht, die groben Arbeiten, zu denen man ſie verdammt, die Vertrau⸗ lichkeiten der Stammgäſte des Parlour, die rohen Inſulten der Trinker im Tap, die zänkiſche, ſchimpfende, hartnäckige Tyrannei der Miſtreß Burnett ſelbſt, welche für das Brod, welches ſie ihr gab, das Recht zu haben glaubte, ſie als Sklavin zu behandeln.