Teil eines Werkes 
2. Theil (1844) Die Tochter des Gehenkten / von von Sir Francis Trolopp ; uebersetzt von Dr. Ludwig Eichler
Entstehung
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Roboam ſank ſogleich ſtarr um zwiſchen meinem Vater und dem Henker. *)

Ismael wandte ſich nach dem Fenſter in Fleet⸗Lane, ſchwang den blutigen Dolch triumphirend und rief:

— Thank you! Danke, Mylord!

Die Menge hatte ein langhinſchallendes des Entſetzens ausgeſtoßen.

In dieſem Augenblicke ſchlug es vom Thurme der heiligen Grabkirche acht. Der Henker, wohl mehr aus Ge⸗ wohnheit ſeines Handwerks als überlegter Weiſe, denn er ſchien vor Entſetzen ſtarr, drückte mit dem Fuße auf die Fe⸗ der des Brettes. Die Fallthür ging hinab, das Seil ſpannte ſich aus, die Hälfte von Ismael's Körper verſchwand in dem Loche. „

Sein Geſicht zog ſich zuſammen und wurde darauf un⸗ beweglich. — Das angeſpannte Seil wand ſich langſam herum und gab dem Körper, der ſchon nichts mehr war als ein Kadaver, eine abſcheulich drehende Bewegung.

Ich ſchloß die Augen, Mylord, meine Kniee wankten.

WMiir war es, als ob eine Hand von Eis mir auf dem Her⸗

zen läge. — Darauf ſah ich und fühlte ich Nichts mehr. Suſanna unterbrach ſich; Brian, welcher von dieſer

Erzählung ganz beklommen war, ſchwieg ſtill.

In dem ſchwarzen Cabinete zitterte die kleine Franzöſin

*) Ein ähnlicher Auftritt fand 1797 in Glasgow ſtatt. Lam⸗ beth Fisher MDougal, ein Bergſchotte vom Clan Dougal, mordete auf dem Schaffott Fergus M'Dougal, ſeinen Vetter.