Teil eines Werkes 
2. Theil (1844) Die Tochter des Gehenkten / von von Sir Francis Trolopp ; uebersetzt von Dr. Ludwig Eichler
Entstehung
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zu zeigen und zu beweiſen, was wahr, offenkundig und ge⸗

nügend war, um meinen Vater zu verderben, ſondern er baute auch noch thörichte Hypotheſen auf, um gegen ungeheure Chimären zu kämpfen.

Jedes Mal, wenn der Attorney des Königs inne hielt,

um Athem zu ſchöpfen, zuckte Jsmael, zum Zeichen ſeiner

Zuſtimmung, mit den Schultern. Der Alderman ſchnarchte, die Richter gähnten, die Geſchwornen ſprachen von Opium, Baumwolle und Conſols; der Gerichtsdiener rief von Zeit zu Zeit:

— Ruhe!

Alle Beweisſtücke wurden, eins nach dem andern durch⸗ genommen, und bei dieſer Gelegenheit erfuhr ich den Gebrauch der meiſten unter ihnen. Dieſe Gegenſtände, Mylord, bewie⸗ ſen, daß Ismael, abgeſehen von ſeiner ſonſtigen verbrecheri⸗ ſchen Induſtrie, auch noch Diebſtahl mit falſchen Schlüſſeln und im Nothfalle vielleicht Mord fich hatte zu Schulden kommen laſſen.

Aber dieſe Dinge konnten bei dem Prozeſſe nicht in

Betracht gezogen werden, da, wie einer der Richter ſich aus⸗ drückte, das Corpus delieti fehlte.

Zum Schluſſe foderte der Advokat der Krone die Ge⸗ ſchwornen auf, beim Heile ihrer Seele den Angeſchuldigten als ſchuldig zu erklären, und bedrohte ſie im entgegengeſetzten Falle mit allen Strafen des Himmels.

Der Vertheidiger meines Vaters ſtand auf. Es war