Berger (ſich atwendend.) O mein Hetz, mein Herz, ſey ſtark! Emilie.
Du wendeſt Dich von mir, Geliebter? Ent⸗ ziehſt mir Dein Auge, aus dem allein mil Troſt quillt? — O brich das fuͤrchterliche Schwe⸗
gen Sage, daß Du bei Deiner ungluͤcklichen Emilie bleiben, daß Du nicht ſterben willſt!
Berger cſie umarmend.) O Emilie, theures Mädchen!
Mad. Derval (in Thränen.) O, Herr Obriſt, wie ſoll das enden?
Obriſt. Wohl Ihnen, Madamel Ihnen gab det Himmel Thränen, die den Schmerz ereichtern! Mir ward dieſe Wohlthat verſagt. Stumm und um ſo gieriger zernagt der Gram die Wurze meines Lebens.
Mad. Derval.
Das Gefühl des Mitleids, das Sie beſeelt, iſt edel und erhebend; aber ich bin Mutter dieſe Unglückliche iſt meine Tochter, Berge iſt ihr Verlobter —
und mein Sohn —!


