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Obriſt.
Im Gegentheil. Ich habe mich für Sie ven
bürgt. Sie ſollen hier im Hauſe bleiben, bi
zur Vollziehung des Urtheils. Sie ſollen den
Reſt Ihrer Lebensſtunden noch bei Menſche⸗ zubringen, die Ihrem Herzen theuer ſind.
Berger.
O, Herr Obriſt, wie kann ich Ihnen dan
ken für dieſe zarte Menſchlichkeit! Das Bewuß⸗
ſeyn, die dunkle Nacht meines Verhängniſſes durch einen himmliſchen Strahl zu hellen, ſih
Ihr Lohn! Ihr ſeltner Edelmuth giebt mir da
Herz, eine Bitte an Sie zu wagen.
Obriſi. Sprechen Sie!
Berger. 3
Mein Vater ſtand vor ſieben Jahren t Hauptmann auf Werbung. — Ich weiß nich, ob er noch lebt. Iſt dies der Fall, ſo bitte ich Sie, ſeinen Aufenthalt auszukundſchaften, und ihm mein Lebewohl zu bringen. Aus Ihremſ Munde vernehme er mein unglückliches Schick⸗⸗ ſal, damit der Schmerz über meinen ſchimpßſt lichen Tod durch ein troͤſtendes Wort gemildert werde. czieht ein Papier hervor) Geben Sie ihmf dies Blatt, es enthaält eine treue Schilderung; der Gefühle, mit welchen ich die Welt verlaſſ⸗
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