zo am meiſten, denn man konnte mit Grund ver⸗ muthen, daß die grauenvollen Verwüſtungen die⸗ ſes furchtbaren Aufruhrs der Natur ſich auch nach Lima erſtreckten, und dort wohnte — Maria! Endlich brach der erſehnte Morgen an, mit ihm kehrte das beſänftigte Meer in ſein Bette zu⸗ rück; doch das regſame Callao mit ſeinen fleißigen Einwohnern — ſiebentauſend an der Zahl, — war ein Raub der Wellen geworden! Nun ver⸗ mochte es Alonzo nicht mehr, am Bord auszu⸗ halten. Mit Hülfe eines Kahnes ſuchte er einen ſichern Ladungsplatz und eilte auf Umwegen Lima zu erreichen. Allenthalben ſtieß er auf Spuren der Verwüſtung und erreichte endlich mit unbeſchreib⸗ licher Angſt die Hauptſtadt von Peru, die geſtern noch ſechszigtauſend Einwohner zählte und in ſtol⸗ zer Pracht prangte — doch, wie war es heute! Von all' den ſtolzen Thürmen, den ſchönen Klö⸗ ſtern, den herrlichen Palläſten und Kirchen, war keines der zerſtörenden Gewalt entgangen; nur fünf und zwanzig Häuſer waren durch ein Wunder unverſehrt geblieben. Ueber Schutt und Ruinen mußte ſich Alon⸗ zo mühſam einen Weg bahnen, vergebens eine Spur ſuchend, die ihn zur Wohnuns ſeines Freun⸗ des leitete. Als er einen großen Platz erreichte, gewahrte er mehrere Männer, welche große Gru⸗
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