Teil eines Werkes 
3. Band (1832)
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tenen wilden Pfau bedroht worden, legte ich mich in meinem Zelte auf ein Tigerfell nieder und ſchob meinen Karabiner unter den Kopf, während Zela ſich an meiner Seite nieder⸗ ſchmiegte und eine gegerbte Elendthierhaut als Decke uͤber uns hinzog. Ich ſchlief beßer, als üppig gebettete Menſchen, bis gegen Mor⸗ gen, wo ich von Zela mit vieler Muͤhe geweckt wurde. Dieſe konnte vermoͤge des wilden, gefahrvollen Lebens, das ſie von ihrer Kind⸗ heit an gefuͤhrt hatte, durch das leiſeſte Ge⸗ rauſch aus ihrem tiefſten Schlafe erweckt wer⸗ den. In dieſer Nacht war ſie durch ein raſ⸗ ſelndes Geraͤuſch erwacht, und als ſie ſah, daß meine Fuͤße unbedeckt lagen, wollte ſie dieſe zudecken, als ſie eine große giftige Schlange unter der Elendhaut hervorkommen und lang⸗ ſam uͤber meine ausgeſtreckten Beine hinkrie⸗ chen ſah. Gluͤcklichweiſe ſchlief ich feſt wie ein Todter und fuͤhlte nichts. Sie hatte Geiſtes⸗ gegenwart, lag auf ihren Arm geſtuͤzt, hielt den Athem an und beobachtete der Schlange Bewegungen bei dem Lichte der Lampe und der gluͤhenden Aſche eines Feuers, das un⸗ fern der Zeltthuͤr angemacht war, um als Schuzmittel gegen die faulen Duͤnſte des Moraſtes zu dienen. Von der Waͤrme ange⸗