Teil eines Werkes 
3. Band (1832)
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ſeine Griffe nicht eher los, als bis er nahe am Boden war; die Kraft der Luft, auf des Falken Schwingen wirkend, hob ihn nun nach oben, der Rabe aber fiel bewegungslos auf den Grund, indeß noch nicht ganz todt, was er durch ſein dumpfes heiſeres Kreiſchen verrieth. Der Malaye klatſchte in ſeine Hände, ging nach dem Plaze unfern der beiden Leich⸗ name, ergriff einen Stein und zerſchmetterte des Raben Hirnſchaale. Der Falk flog davon, ſezte ſich triumphirend auf den Wipfelzweig eines ſehr hohen Baumes, und ſchien unſere Entfernung nur abzuwarten, um ſein Feſtmal zu beginnen.

Unter die Leitung dieſes unbändigen grim⸗ migen Oberhauptes hatten wir uns geſtellt. Ich muß aber anfuͤhren, daß der Ausgang des eben beſchriebenen Kampfes ihn voͤllig zufrieden ſtellte; wir ſezten unſern Zug im beſten Vernehmen fort. Mit Ausnahme ſol⸗ chen Aufbrauſens ſeiner Leidenſchaft war er gutherzig, hoͤflich, zuvorkommend und unge⸗ mein aufmerkſam gegen ſeine Gaͤſte. Er zeigte viel natuͤrlichen Scharfſinn in Beſeitigung aller Hinderniße, die uns aufſtießen; ſein Gefolge hielt er in vollendeter Unterwuͤrfig⸗ keit, und gebrauchte jede moͤgliche Vorſicht,

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