Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
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— 383 — ziehend. Erſchreckt fragte ſie mich, was es gaͤbe? Der Schweiß troff von meiner Stirn; ſie trocknete mein Antliz, kuͤßte meine Lippen und ſagte: »Du traͤumteſt, Geliebter, und ich ſuchte Dich aufzuwecken, denn Dein Traum ſchien ſchrecklich.«

Einige Zeit verging, bevor ich mich beſann

wo ich war, und die Ereigniße der Nacht mir wieder vorſtellen konnte. Voller Freude Zela wieder hergeſtellt zu finden, preßte ich ſie unter tauſend Kuͤßen an mein Herz, und befreite mich von meiner ſchweren Schlaftrun⸗ kenheit und vom Gefuͤhl des Krankſeyns durch kaltes Waßer und Kaffe. Fuͤnf Tage trieben wir in leichtem Winde bei unſerm Mangel an Segeln, bis wir zu dem uns beſtimmten Hafen gelangten. Als wir de Ruyter hier mit zwei erbeuteten Fahrzeu⸗ gen antrafen, waren unſere Leiden augenblick⸗ lich vergeßen, und wir legten uns am Stern der Grabb unter Singen und Jauchzen vor Anker, als kehrten wir zuruͤck von der aller gluͤcklichſten Fahrt; ſo vermag ein einziger Strahl von Freude die Erinnerung an die laͤngſten und entſezlichſten Leiden vollſtändig zu vertilgen.

De Ruyter kam eilig an Bord; er wußte