Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
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weiß von Schaum, der vom Sturme gepeitſcht

aufflog und uns beſchuͤttete, als ſtaͤnden wir unter einem Unſere Schiffswaͤnde und ein großer Thtil unſerer Gangwege, waren fortgerißen; die Geſchuͤzbolzen waren gewichen, und die Kanonen los geworden. Unſer kleines Fahrzeug ſtuͤrzte wie beſeßen in die Fluth, und war einige Zeit voͤllig un⸗ ter der Oberflaͤche des Meeres. Ich erfaßte Zela und hielt mich mit aͤußerſter Anſtrengung an einigem Tauwerke feſt, um nicht von der Gewalt des Waßers fortgeſpuͤlt zu werden. Gluͤcklicherweiſe zerriß das Kabeltau, ſonſt waͤren wir unausbleiblich zu Grunde gegangen.

Ich athmete erſt wieder auf, als ich den

Bug unſeres Schiffes uͤber dem Waßer wie⸗

der emporragen ſah. Ich rief der Mannſchaft

zu, aber Niemand antwortete mir, und ich

glaubte, Alle wären in das Meer hinabge⸗ waſchen. Endlich kamen einige vereinzelte Matroſen, ſprachlos, nach Athem ſchnappend und außer ſich vor Schrecken nach dem Hin⸗ tertheile des Schiffes geſchwankt. »Sind Leute uͤber Bord geſchwemmt?«fragte ich und blickte über den Stern hinab, da rief mir eine Stimme aus den Fluthen zu: »Ach! Kapi⸗ tain!« Es war viel heller als um Mittag;z II. 24