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»Er iſt noch ſo, wie Sie ihn gelaßen haben.« »Nun, haben Sie das Geheimniß ausge⸗
⸗ funden? Denn um eine ſo blutige That aus⸗
zuuͤben, hat er eine beſondere bewegende Ur⸗ ſache haben muͤßen, er ſchien mir immer ein guter, ſtiller Menſch.«
»Das war er,« bemerkte de Ruyter, vich habe aber immer gefunden, daß dieſe ſtillen Menſchen die gefaͤhrlichſten, rachſuͤchtigſten und blutduͤrdigſten ſind. Die fuͤhren aus, waͤhrend Prahlhaͤnſe ſich mit Sprechen be⸗ gnuͤgen. Sahen Sie ihn nicht geſtern Mor⸗ gen im Gefechte, roth gefaͤrbt vom Blute der Indier ?«
»Freilich, er erſchreckte mich ordentlich. überall ſtuͤrzte er ſich in ihre dickſten Haufen, und fuͤhrte keine andere Waffen, als zwei lange Meßer. Es erregte mir den Gedan⸗ ken, daß er dem Kannibalismus anhaͤnge. Gleichwohl iſt er eben ſo gutherzig, als ver⸗ wegen; Sie erinnern ſich wohl, daß mein Lieblings⸗Papagay vor einigen Tagen bei ei⸗ nem Windſtoße durch die Top⸗Segelhißen in's Meer geſchleudert ward; ſogleich ſprang er uͤber Bord und rettete ihn. Auch iſt er durchaus ehrlich; denn ſtets war er hier un⸗
ten, wo mehr Spaniſche Thaler in den Schub⸗


