Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
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Owen, der Philantrop von Lanack, oder die weiſe und heilige Hanna More und ihre Sippſchaft ſchreiben und ſchwazen von Er⸗ ziehung, und daß dieſe allein den Unterſchied zwiſchen Menſchen und Menſchen hervor⸗ bringe, weil die Natur uns Alle gleich ge⸗ eignet fuͤr Gutes und Boͤſes in die Welt geſezt habe. Anders dachten Shakespeare und Baco; dieſe aber waren eben ſo tiefe Denker und weiſe Menſchen, als die Andern Flach⸗ koͤpfe und Narren ſind. Baco ſagt: »Ver⸗ wachſene Leute ſtehen gewoͤhnlich mit der Natur auf gleichem Fuße; denn, ſo wie die Natur ſie ſchlecht behandelt hat, erwiedern ſie der Natur dieſelbe Behandlung, weil ſie mehrentheils — nach dem Schriftausdrucke — natuͤrlicher Liebe ermangeln; dadurch raͤchen ſie ſich an der Natur.« Und ſo wie verwachſene, zwerghafte, oder mißgeborene Geſchoͤpfe zuweilen gegen ihre Natur an⸗ ſtreben, um ſich Gutes anzueignen, ſo neigen die wohlgeſtalteten (von der Schoͤnheit rede ich dabei nicht) in einigen Fällen ſich aus Wahl und gegen ihre Natur dem Boͤſen zu.

Ich bin zu dieſer Abſchweifung durch das Andenken an Aſton und de Ruyter verleitet, deren edle, majeſtaͤtiſche Perſoͤnlichkeit, deren