Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
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mer in meiner Schaͤrpe fuͤhrte. Der Menſch ſtand ſtill, wenige Schritte vor uns, und ich ſagte:

»Heda, Torra, biſt Du's« Dieſer Torra war ein Sklave, auf der Inſel Madagascar geboren, den de Ruyter freigelaßen hatte, und den er und ich ſehr beguͤnſtigten. »Was haſt Du vor? Was war das fuͤr ein Geräuſch eben auf dem Vordertheile L«

Er antwortete: »Nur Torra, der todt ſtach ſein' boͤſ⸗Bruder mit dies . . . Dabei ſteckte er ſeinen nakten, ſchwarzen Arm vor mit der Hand, die ein Brodmeßer umklammert hielt.

»Wen haſt Du todt geſtochen 2*

»Mein' Bruder — boſ' Bruder, Schron⸗ doo!le erwiederte er.

»Was fuͤr einen Bruder? Biſt Du toll, oder betrunken! — denn ich wußte von kei⸗ nem Bruder, den er hatte.

»Nein, Maßa, Torra nicht toll und Torra nicht trink'.«

Jezt ward es im Vordertheile laut „ der ſchlafende Steuermann oͤffnete die Augen und

rief: ofeſt! feſt!« Torra blickte um, und ſag⸗

te, als er ſah, daß die Mannſchaft nach hin⸗ ten kam: »Maßa, mich jezt nicht hoͤrt. Torra alles ſagt, wenn Tag kommt.«