Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
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daten und die tief betrauerte Schildkroͤte ver⸗ loren. Wo nun der Grund durchbrochen war, oder wo es ein Verſteck hinter Felſen und Buͤſchen gab, da drangen die Eingebornen von Madagascar auf unſere Flanken und im Ruͤcken ein. Deshalb zog ich mich dicht an das Meer und folgte dem Geſtade. Hier gab es einen hoͤchſt gefaͤhrlichen Paß; dieſer war ein rauhes Felſenriff, das, eine halbe Meile von unſern Boͤten entfernt, weit in das Meer vorſprang. Die Bewaffneten waren laͤngs dieſem Felſenriffe in dichten Reihen aufge⸗ ſtellt, und ſchon hoͤrten wir ſcharfes Feuer auf jener Stelle. Waͤhrend ich mich noch dar⸗ uͤber wunderte, daß de Ruyter mich in einer ſolchen gefahrvollen Lage im Stiche gelaßen, und uͤber die beſte Art und Weiſe mich her⸗ auszuziehen noch nicht mit mir einig war, gewahrte ich an der aͤußerſten Spize ſeine, wie ein Schwalbenſchwanz geſtaltete Flagge.

Jezt ſtuͤrmten wir voran und wurden von unſern Schiffgenoßen begruͤßt, die, ſobald ſie geſehen, daß der Feind dieſen Paß beſezt hielt, ihn vertrieben und uns den Durchgang geoͤffnet hatten. Gleichwol ward um jeden Zoll breit hartnaͤckig gekaͤmpft und hier ließen wir vier Todte zuruͤck, denn die Eingebor⸗