Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
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— 10 — wurden nun keck und griffen die Schuzwache am jenſeitigen Ufer an, wadeten im Fluße fort, reiheten ſich hinter uns und fielen uns ſehr beſchwerlich. Feſt behaupteten wir unſere Stelle und ich blieb am Ufer, bis unſere Leute über den Fluß geſezt hatten. Grade im Be⸗ griff, ihnen mit meinen Arabern zu folgen, hoͤrte ich Schuͤße hinter uns, und nun er⸗ ſchien, hinter einer Sandbank hervorkom⸗ mend, eine eigenthuͤmliche Geſtalt, ein Pata⸗ gonier, wie mich duͤnkte, in geſchuppter Ruͤ⸗ ſtung, denn ſo erſchien es im Strahle der Sonne. Es warunſer Proviantmeiſter Louis, mit der Schildkroͤte auf ſeinen Schultern, in Begleitung eines Hollaͤndiſchen Soldaten. Ich rief ihnen zu, ſchnell herbeizukommen, denn mit jedem Augenblicke wuchs die Gefahr. Als ſte ſo daher ſchwankten, konnte ich mich kaum des Lachens erwehren. Louis, deßen menſch⸗ liche Geſtalt ich faſt nicht erkannte, glich ei⸗ nem Hippopotamüs, waͤhrend er taumelnd wie ein Betrunkener, unter der Laſt des ſchweren Schaalthieres daher ſchwankte, wel⸗ ches er, wie ich vermuthete, zuruͤckgelaßen haben wuͤrde. Der Hollaͤnder, welcher ihm folgte, war zu unfoͤrmlicher Dicke ausgeſtopft; ſein rothes Guernſey⸗Uberkleid und ſeine wei⸗

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