Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Einzelbild herunterladen

393 — Reis, ranzigen Ghie, zerbrochene Toͤpfe und

Pfannen, weggeworfene Kleidungsſtuͤcke, Mat⸗

ten und Zelte, alles, was noch ſo werthlos und eckelhaft war, zeigte ihrer zuͤgelloſen Pluͤn⸗ derungsſucht noch einigen Werth. Was ſie auf ihren Schultern nicht fortbringen konn⸗ ten, ſtopften ſie in ihre Leiber; ſie fuͤllten ſich an wie Sträuße, bis ſie ſich kaum noch be⸗ wegen konnten.

Jezt erſchienen auch van Scolpveldt und un⸗ ſer Proviantmeiſter, aber nachiganz verſchiede⸗

nen Gegenſtaͤnden trachtend. Der Doktor ſchien

ganz zerſtreut von der reichen Mannichfal⸗ tigkeit Verwundeter vor ihm. Wie er mit aufgekrempelten Hemdeaͤrmeln, ſeine haͤu⸗ tigen, knoͤchernen und behaarten Armen ent⸗ bloͤſt durch die Reihen hinging, ein Beſteck glaͤnzender und furchteinfloͤßender Inſtrumente in der einen Hand und in der andern eine unfoͤrmliche Scheere gekruͤmmt und in Geſtalt eines Halbmondes, da verwirklichte er in ſei⸗ nem Ausſehen das verdammungswuͤrdigſte Bild eines raͤchenden Dämons, das jemals von einem heiligen Maler oder Dichter er⸗ ſonnen wurde. Einige, die noch nicht ganz todt waren, zuckten ſchwach ihre Krieſen ge⸗ gen ihn, Andere ſchrien im Entſezen auf, als