Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Einzelbild herunterladen

— —

mit Huͤlfe ihrer Lanzen erſtiegen hatte. Der Laͤrmen eines Angriffs auf der andern Seite

der Stadt ward nun laut; bald hoͤrten wir

ſcharfe Schuͤße. Ich ließ einen Theil meiner Leute zur Bewachung des Einlaßthores zuruͤck und drang mit den Ubrigen, der vorherbe⸗ ſtimmten Abrede gemaͤß, zum Mittelpunkte der Häuſer vor; die Einwohner, voͤllig uͤber⸗ raſcht, kamen zu zweien und dreien in aͤußer⸗ ſter Verwirrung und Angſt, aus dieſen zum Vorſchein. Alle, die uns in den Weg kamen, wurden geſpießt, und auf die Andern, die ihr Heil in der Flucht ſuchten, ward Feuer ge⸗ geben. Wir ließen ihnen keinen Augenblick Zeit, ſich zu ſammeln, bis wir zu den Truͤmmern eines betraͤchtlichen Gebaͤudes mitten in der Stadt kamen, welches entweder von den Por⸗ tugieſen oder von den Hollaͤndern, zu einem

WMagazin und Wachhofe erbaut worden war.

Hier ſtellten wir uns auf. Bald kam der Fran⸗ zoͤſiſche Lieutenant, und nicht viel ſpäter auch de Ruyter heran, dieſer ſagte: »gut gemacht, mein Junge! ſtets der Erſte in Gefahr!«

Pier ward ein Offizier mit zwanzig Mann zuruͤckgelaßen, um den Plaz zu behaupten; wir Andern theilten unſere Mannſchaft in drei gleiche Theile, und zogen wieder aus, mit