Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
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öweite Fregatte Befehl bekommen, die Fran⸗ zoſen aufzuſuchen und unter keinem Vorwande aus dem Geſichte zu verlieren. Sie hatten er⸗ ſpuͤrt, daß ſie in Port St. Louis ankerten, welchen Hafen ſie mehre Tage blokirt hielten.

»Außerdem, ſagte er, »war uns auch an⸗ gezeigt, daß de Ruhter mit ſeiner Korvette in See waͤre, und wir hatten Befehl, ihn, wo moͤglich, bei ſeiner Ruͤckkehr nach dem Ha⸗ fen abzuſchneiden. Wir hatten nicht den ent⸗ fernteſten Gedanken, ihn hier in dieſer Grabb zu finden. Dieſe hielten wir Alle fuͤr ein Ara⸗ biſches Schiff. Ich glaubte, ſie irgendwo ge⸗ ſehen zu haben, vergaß aber, daß dies in Bombay geweſen ſey. Damals hatte ich aber auch nicht die geringſte Urſache zu vermuthen, daß de Ruyter, oder ſelber nur, daß de Witt Antheil an ihr habe, und viel weniger noch, daß dieſe beiden Namen einer und derſelben Per⸗ ſon angehoͤrten. Er allein hat dem Handel der Oſtindiſchen Kompagnie mehr geſchadet, alsgle Franzoͤſiſchen Kriegsſchiffe zuſammen⸗ genommen; ſein Kopf wiegt den Preis einer Fregatte auf. Es iſt wunderbar, daß er ſo lange Zeit allen den Schlingen entgehen konnte, die ihm gelegt wurden, hoͤchſt wunderbar, ſo

geſcheut er auch iſt.«