hauſes, der Anklage des Einbruchs und der Transportation an, ohne mich zu verrathen; auch glaube ich nicht, daß die Wahrheit an den Tag gekommen waͤre, wenn ich nicht ſel⸗ ber vortrat und dieſelbe geſtand. Meines Va⸗ ters Wuth werde ich nie vergeßen. Er ſagte, ich ſey nicht nur Dieb, ſondern verſtockter Raͤuber; er gab mir Schläge und Fußtritte. Ich ſtand feſt vor ihm, wie ich vor meinem
Schulherrn geſtanden, denn ich hatte Dulden
erlernt, und durch Schlaͤge war meine Haut dick und hornartig geworden. Ich weinte nicht, bat nicht um Verzeihung.
Als ſeine Haͤnde und Fuͤße ermuͤdet waren, ſagte er:
„Geh' mir aus den Augen, Du Schurke!«
Ich ruͤhrte keinen Fuß, ſondern blickte ihn muͤrriſch und verwegen an.
Damit man nicht glaube, mein Weſen habe etwas ganz beſonders Boͤsartiges gehabt, welches die äußerſte Strenge erforderte, muß ich hinzuſezen, daß mein Vater meinen Bru⸗ der und meine Schweſtern, dieſe lezteren ſo⸗ gar im Alter von vierzehn und ſechszehn Jah⸗ ren, wiewohl ſie dem Außern nach ſchon Frauen ſchienen, mit der nämlichen eiſernen
„.


