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ſagte,“ erwiederte er, „die Wittwe des Major Kamern.“ — Kamern! ſchrie ich auf, ſtürzte in den Garten, und — Juliane lag in mei⸗ nen Armen. — Juliane wurde die Gattin des Majors Kamern, aber nicht aus Treu⸗ loſigkeit, nicht aus charakterloſer Hingebung, ſondern durch eine ſchändliche Lüge, durch eine heilloſe Betrügerei. Juliane ging am Tage meiner Verhaftung nach dem nahen Landgute ihrer Tante, um dort mein trauervolles Schick⸗ ſal unbelauſcht und unverhöhnt beweinen zu können. Als dem Major meine Entweichung gemeldet wurde, gebot er das tiefſte Still⸗ ſchweigen, warf ſich auf ſein flüchtigſtes Pferd und flog zu Julianen. Mit der Miene des Biedermannes beklagte er mein unglückliches Loos, malte mein gewiſſes Ende auf dem Blutgerüſte mit den gräßlichſten Farben, und ſchloß ſeine trugvolle, erſchütternde Rede mit einer feierlichen Betheuerung, mich fliehen zu laſſen, wenn ihm Juliane ihre Hand reiche. Juliane, die kein anderes Bild mehr in ihrer
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