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mãuers weißgraue Bekleidung trat Herrmauns brennenden Blicken entgegen. Da ſtand er ſtille und hob das Auge zur Himmelsdecke und betete leiſe und andächtig um Segen zur guten That; ein armer Köhler ging vor⸗ über — der einzige Menſch, den ſie ſeit einem halben Tage in dieſer wilden, menſchenleeren Gebirgsgegend ſahen — begrüßte die Pilger mit Ehrfurcht, und warf ſcheue Blicke in, die
Gegend des Schloſſes.
Herrmann.
Sagt mir, lieber Freund! iſt das Ge⸗ mäuer, welches dort durch den dunkeln Wald leuchtet, eine Ruine oder ein bewohntes Schloß? —
Köhler.
Ein Schloß, frommer Pilger! das aber nur von einem alten Vogt, ſeinem Weibe und Knechte bewohnt iſt. Wir gehen nicht gerne in die Nähe dieſes ſchauerlichen Zwingers,


