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ſchließenden Profoßen geſagt, daß er nun allein ſey, ſo ſtieg er auf einem auf die Bett⸗ lade geſtellten Stuhle dem kleinen, dicht ver⸗
gitterten Fenſter zu, und las bei höchſt ſpar⸗
ſamen Lichte folgende in ſlavoniſcher Sprache geſchriebenen Zeilen: „Man wird Sie in das Armenſünderſtübchen des Stockhauſes führen wollen; begehren Sie Ihre letzten drei Tage
im Kerker hinbringen zu dürfen; es wird
Ihnen nicht abgeſchlagen. Bleiben Stetvleſe Nacht wach.“ — Noch ſinnend über das Räthſelhafte dieſes Billets hörte er die Schlüſ⸗ ſel der Kerkerthür klirren. Schnell ward
das Zettelchen verſchluckt. Der Profoß trat ein und nahm ihm die Ketten ab; bald
folgte der Adjutant mit der Weiſung, ihm nach dem Stockhauſe zu folgen. Uhratſchek's Bitte, ihm das Hinbringen ſeiner letzten Stunden innerhalb dieſer Mauern zu gön⸗
nen, wurde gewährt. Dem Adjutanten folgte der Garniſons⸗Prediger, ein liebevoller, auf dem Pfade ſeines Berufes wördig dahin allender Greis. Unter religiöſen und weiſen


