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ten ein Unteroffizier mit vier Mann kom⸗ mandirt. Schon drei Wochen hatte Uhratſchek in dieſer Mörderhöhle zugebracht, kein Tages⸗ licht genießend, erbärmlich verpflegt, und von keiner freundlichen Anfprache erheitert, als ſich die Thür des Kerkers raſſelnd aufthat, und ihn der Adjutant, von Wache begleitet, zum Verhöre abholte. Mit frohem Muthe und mit froher Hoffnung trat er vor das Militairgericht; als er aber über eine Menge von Anklagepunkten vernommen wurde, die
ein Gewebe unmenſchlicher Lügen waren, und
als am Schluſſe des Verhörs die beiden Offiziere hervortraten, und mit einem Eide bekräftigten: „daß Lieutenant Uhratſchek mit geſchwungenem Süäbel auf den Major einge⸗ drungen ſey, und ihn ermordert haben würde, hätten ſie ſich nicht zwiſchen ihren Comman⸗
danten und den Raſenden geworfen“ — da ward es ihm gräßlich klar, daß er das blu⸗ nde Opfer des Haſſes, der allerbeſonſtenſte Rache werden müſſe. Mit jener Würde uud


