Teil eines Werkes 
2. Band (1831) Wohlthat um Wohlthat
Entstehung
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gleich aber eine lang eingeübte Fertigkeit bemer⸗ ken konnte. William, ſo hieß der Engländer, war in der That während eines frühern Aufent⸗ haltes in Deutſchland des Ausdruckes mächtiger geworden, als die meiſten ſeiner Landsleute; und man bemerkte bald, daß er ſich darauf nicht we⸗ nig zu gute thue.

„Wir bleiben hier!“ rief er, nach kurzer Un⸗ terhaltung über die Hertlichkeiten der Umgegend, ſeinem Kutſcher zu. „Die Landſchaft iſt ſchön, die Menſchen ſcheinen umgänglich; und die Ruhe thut doch wohl nach ſolch einer Fahrt!“ er ſich zu Lohrbach.

„Gewiß!“ erwiederte dieſer. „Aber Sie dür⸗ fen ſich glücklich preiſen, daß Ihnen dieſe Fahrt nicht zu einer noch weit tiefern Ruhe verholfen hat.“

„Sie meinen wohl die da unten, tief unter dem Raſen?“ lächelte der Jüngling. „Ei nun! was wär's denn mehr? Iſt nicht unſer Leben ein Geſchenk? und darf man bei ſeinem Genuſſe mehr damit geizen, als man es mit andern Ge⸗ ſchenken zu thun pflegt? — Sollte es Der wohl

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