Teil eines Werkes 
2. Band (1831) Wohlthat um Wohlthat
Entstehung
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freundlichem Kopfnicken grüßend, einer hochlie— genden Terraſſe zu, von wo aus ſich dem Blick die freieſte Ausſicht in 4 ausgebreitete Land⸗ ſchaft öfſnete.

Der Poſtmeiſter näherte ſich unterdeſſen dem vermeinten Herrn, in welchem nun der Kutſcher zu erkennen war. Er wünſchte ihm Glück, das gefahrvolle Abenteuer, mit durch⸗ gehenden Pferden von ſolch einer Höhe herab, ohne Unfall beſtanden zu haben.

„Bin leider dieſer halsbrechenden Fahrten ſchon ziemlich gewohnt!“ erwiederte der Kutſcher. „Ich habe einen braven Herrn, dem man gerne dient; aber ein bischen Lebensgefahr iſt freilich immer dabei. Der reitet und fährt, als ob er ein Dutzend Hälſe im Vorrath mit im Reiſe⸗ koffer hätte! Ein zerbrochenes Bein und eine zerſplitterte Are gilt ihm ſo ziemlich gleich. Er läßt eben dort den Doktor, und da den Wagner rufen; — meint dann, damit ſey's wieder gut. Herr Poſthalter!“ fügte er mit faſt zorniger Miene hinzu: „Sehen Sie, ich bin nur ein armer Teufel, aber ein Jahr lang diente ich