Teil eines Werkes 
2. Band (1831) Wohlthat um Wohlthat
Entstehung
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Dornenkranz ſeines oft ſo undankbaren Ge⸗ ſchäftslebens zu flechten ſuchte, verwelkten nur allzuſchnell. Seine erſte Liebe — ein treffli⸗ ches Mädchen, das ihres Lohrbachs Verdienſt zu würdigen, ſein Herz zu lieben verſtand — war kurz vor dem beſtimmten Hochzeitstag, ſtatt des Brautkranzes mit der Todtenkrone geſchmückt worden; und als er nach der tiefen Trauer mehrerer Jahre noch ein Mal den Ver⸗ ſuch machte, ſich durch ein eheliches Band fe⸗ ſter an's Leben zu knüpfen, erkannte er — faſt zu ſpät — die künſtlich verhehlte Unwürdigkeit der Erwählten. Dieſe ſchmerzlichen Erfahrun⸗ gen brachten ihn zum Entſchluß, unverheirathet zu bleiben, aber ſie gaben ihn zugleich einem mißmuthigen Trübſinne preis. Schon in naher Gefahr, der Welt nutzlos, und ſich ſelbſt zur Laſt zu werden, konnte nur ein kräftiger Auf⸗ ſchwung des heiligen Pflichtgefühls ihn retten; — und er ermannte ſich dazu. Mit dem ge⸗ reiften Vorſatz, ſein höchſtes Glück im Be⸗ wußtſeyn treu erfüllter Pflicht zu ſuchen, gieng ihm der ſchützende Leitſtern ſeines künftigen Le⸗