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Dunkel und Hell : in zwei Erzählungen / von Carl Toepfer
Entstehung
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Freilich wirſt Du Maria, die Helgolan⸗ derin, mein freundlicher Leſer, nirgend mehr finden, aber gehe in eine deutſche Mittelreſi⸗ denz, ſuche eine Stunde von der Stadt nach Hordens Schloſſe in der paradieſiſchen Ge⸗ gend des weinbebauten Gebirges, da wohnt ei⸗ ne Hausfrau, welche durch Anmuth und Lieb⸗ lichkeit die Blicke der ganzen Nachbarſchaft auf ſich zieht, und durch treue Liebe ihrem Gat⸗ ten das Leben zum Eden umſchaſſt, die Welt nennt ſie Baroneſſe, aber ſie nimmt es nicht ubel, wenn Du ſagſt: „Das iſt Maria, die ſchone Helgolanderin.“ Siehſt Du aber froͤh⸗ liche Menſchen da aus⸗und eingehen, und auf dem Raſenplatz im Garten geſunde Kinder ſpielen, ſo zweifle nicht, daß dies Wallens und Attenfelds Familien ſind. Wäreſt Du in dieſem Augenblick dort und blickteſt den neu⸗ belebten Gatten, Auguſt von Horden, an, wie er mit Innigkeit die kleinen Geſchoöpfe betrachtet, dann zum Himmel ſein Auge rich⸗ tet und ſtill⸗heimlich fluſtert: „noch zwei Mo⸗

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