kannt hat. Die Thraͤnen traten Horden in das Auge, mit ſchmerzlich geſenktem Kopfe fluͤſterte er vor ſich hin: „Ich widerſtrebe ver⸗ gebens, jene Flaͤnge auf meiner Straße als einen Wegweiſer anzuſehen, zu deutlich ſagen ſie mir, wo hoffnungsloſe Liebe ihre brennen⸗ den Schmerzen ausloͤſcht.“ —
Da ſpielte die ſanfte Muſik auf der Eſtrade Webers herrliche Cavatine: „Ob auch die Wolke ſie verhuͤlle, die Sonne bleibt am Himmelszelt“ — Die Clarinette, mit rüh⸗ render Einfalt, redete die Melodie in des Be⸗ truͤbten Seele hinein, wie klare Worte unſter troͤſtenden Religion, und die zarte getragene Begleitung trat nur dann und wann hervor, wie der belebende Choral waͤhrend des Gottes⸗ dienſtes. In ein tiefes, von ſtillen Vorwuͤr⸗ fen begleitetes Nachſinnen verſinkt Hor⸗ den.
Da klopft Jemand leiſe auf ſeine Schul⸗ ter. Die Muſik ſchweigt. Er wendet ſich unangenehm aufgeſchreckt zu dem unwillkom⸗


