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Dunkel und Hell : in zwei Erzählungen / von Carl Toepfer
Entstehung
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Unter dem Zorn der Elemente war ich zur Erfuͤllung meines Eides zu Maria zuruͤckge⸗ fuͤhrt worden. Der Tod mit allen ſeinen Schrecken hatte mich umgeben, ein Sinnbild war er mir des Unrechts, welches mich gefan⸗ gen hielt. Mein Lebensengel war Maria — mein Tugendengel war Maria — — ihr ge⸗ hoͤrte ich zu eigen. Alle Vorurtheile zerſtreu⸗ ten ſich wie leichte Nebel vor dem ſiegenden Strahle des Auges der Welt. Ich trat vor ſie hin und forderte ihre Hand.

Mit ernſter Wuͤrde, aber mit ſchmerzlicher Wehmuth ſprach ſie: „Herr, da Euch die Lie⸗ be mit mir verband, konntet Ihr mich aus freiem Antrieb aufgeben, nimmer werdet Ihr mich glauben machen, daß die Dankbarkeit in⸗ niger feſſelt, als die Liebe; Ihr ſeyd mir nichts ſchuldig — aber Ihr habt auch keinen Anſpruch mehr an mich!“ —

Mit dieſen Worten wandte ſie ſich von mir, und ſeitdem bin ich elend; denn ich kann nimmer auf dieſer Erde den Frieden meiner