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ihr Hang zum Reiſen forderte in den Tagen ihrer Freiheit zuerſt Befriedigung, weil es ihr von ihrem thoͤrigt eiferſuͤchtigen Manne nicht geſtattet worden war, waͤhrend ihrer Ehe ein einziges Mal eine Spazierfahrt außerhalb der Barrieren von Paris zu unternehmen. Ich kenne der Maͤnner genug, die ſich huͤten wuͤrden, eine Seereiſe juſt um die Zeit der gefaͤhrlichen Nquinoctial-Sturme zu beginnen, und gerade das, was dieſe davon abhalten wurde, beſtimmte die muthige Franzoͤſin, ſich den Wogen zu übergeben. Sie meinte „ wer die große Ronde macht, der muß auch davon zu erzaͤhlen wiſſen, wie es ſich auf einer hoch⸗ gehenden See faͤhrt, und uͤberhaupt, wer rei⸗ ſen will, der muß ſich den Kopf nicht mit moͤglichen Gefahren anfullen — giebt es doch Krieger, die ein Dutzend Bataillen geſund mit durchmachen, und Mutterſoͤhnchen, die in Flanell eingenäht, gegen jeden Mückenſtich be⸗ ſchirmt, am erſten Huſten erſticken. Ihr Schiff, mit vollkommen guͤnſtigem Winde von


