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Kleine Erzählungen / von Caroline Stille ; mit einem Vorworte von Therese Huber
Entstehung
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dem Beiſpiel der wackern Frau, geht euern Weg, und laßt den Vornehmern den ihren, ſo werdet ihr es ſchon ohne Zauberkuͤnſte zum Wohlſtande bringen, durch die wol im Ernſt noch Niemand reich gewor⸗ den iſt. Wer ſich uͤberhebt, wird gedemuͤthigt, und wer ſich durch ein Gut zu erfreuen gedenkt, auf dem, ſey's wie es ſey, auch nur der kleinſte Vorwurf haf⸗ tet, macht immer eine falſche Rechnung. — Das ſind Wahrheiten, die freilich oft vergeblich gelehrt werden; indeſſen, waͤre am heutigen Tage vielleicht einiges vorgekommen, was ſie euch einleuchtend machte, ſo behaltet ſie, bitt' ich, nun auch etwas feſter im Sinn, und nehmt, den Euern zu Liebe, in Zukunft bei euerm Thun und Treiben einige Ruͤckſicht darauf.“ —

Franz ließ ſich das wirklich geſagt ſeyn, denn ſehr oft iſt ja die fremde Stimme eindringender, als die oft gehorte der warnenden Liebez und hier machten freilich Umſtaͤnde die Heilſamkeit der Lehre ſehr deut⸗ lich. Ueberraſchend genug fur ihn, fand er jetzt, ſeit er nicht mehr ſo ſehr danach ſtrebte, uͤberall bemerkt und ausgezeichnet zu werden, weit mehr Wohlwollen und Beifall, als ehedem. Auch die artige Luiſe be⸗