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Kleine Erzählungen / von Caroline Stille ; mit einem Vorworte von Therese Huber
Entstehung
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236 er gelaſſen. Geht nach puſtze lte Mutter wird euch erwarten.“

„Meine Mutter! o, meine treue Mutter!“ rief jener erſchuttert. „Ach, waͤre ich ihr Hefolgt. So hatte ſie dennoch recht! ſo mußte ich dennoch zum Boſen verleitet, von Schande, Bosheit und Harther⸗ zigkeit umſtrickt werden durch das hll Ge⸗ ſchenk jener Alten!“

„Nun, nun!“ erwiederte der Englaͤnder lä⸗ chelnd, „laßt die ehrliche Alte in Frieden. Sie mag leicht an euerm Mißgeſchick ſchuldloſer ſeyn, als ihr ſelbſt! Indeſſen, beruhigt euch nur fur jetzt. So ſchlimm, als ihr glaubt, ſteht es noch nicht um euch. Was geſchah, iſt nur zu euerm Beſten geſchehen, und wenn ihr es wuͤnſcht, kann mein Sekretär dort euch gern jede nothige Erklärung daruͤber geben.“

Mit dieſen Worten verließ er das Zimmer, und bereitwillig loͤſte nun der angebliche Offizier dem be⸗ troffenen Franz das Räthſel. „Ich ging,“ ſagte er, geſtern gerade mit dem Lord voruͤber, als ihr ſehr vernehmlich beim Obſthandel goldfarbene Pflaumen in goldne verwandelt wuͤnſchtet. Daruͤber kam ich auf den Einfall, gegen meinen Begleiter zu wetten,