Von Land zu Land ſucht nun der Flucht'ge Beiſtand, Mit Waffenmacht ſein Reich zuruͤckzufordern;
An manchem Hof, im Zelte manches Kriegers
Trägt er umſonſt die ernſte Bitte vor.
Der Ehrgeiz tauſcht ihn, ſo verarmt an Ehre,
und Duͤrftigkeit mit hartem Angriff naht —
Da wendet er den Sehnſuchtblick zur Heimath, Verachtung in der Fremde nicht mehr tragend.
Schnell leitet ihn ein guͤnſt'ger Wind hinuͤber. Er landet; und, umgeben von Gefahren, Mit karger Hab' und weniger Begleitung, Sucht er in Calateriums Waͤldern Zuflucht. — Wie anders itzt, als da, zum Thron geboren, Mit koͤniglicher Ehre reich geſchmuͤckt, Verachtet, doch umſchmeichelt und geſcheut, Er an der Themſe bluͤhnden ufern herrſchte! —
Aus jener Gegend, wo der flucht'ge Koͤnig Verborgen weilt mit ſeiner kleinen Schaar, Sein Leben friſtend mit dem Trunk der Quelle, und ſolcher Nahrung, wie der Wald ſie bietet, Schickt er den Wenigen itzt eilend Boten,
Die er fuͤr ſeine Freunde haͤlt im Lande; Nur taäͤglich Brot und ungefährdet Obdach, Als letztes Gut, von ihrer Treu' begehrend. —


