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Der treue Knappe am Kreuz oder: Der blutige Gang zur St. Johannniskapelle : Rittergeschichte aus der grauen Vorzeit / von F. Thalheim
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ihm. Nach kurzer Zeit hatn die Zuruͤckge

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traurigen Ueberreſte ſeines Dieners eli e. Ein kreiſchender Weheruf zwaͤngte ſich tief 8. aus ſeiner Bruſt herauf und die Augen auf's Neue ſchließend ſank ſein Haupt ermattet zu⸗

ruͤck. Der hohe Jaͤgermann aber, der ſo eben

den Bär erlegt, befahl ſeinen Gefährten, den Fremdling auf einer Trage heim zu bringen und auf's beſte zu verpflegen. „Bodo!“ rief er einem der Manner zu, „laß dem Verw n⸗ deten fleißig von dem Kraͤutertranke reichen, den der alte Marbod ſo trefflich zu bereiten weiß und ſorgt fuͤr ihn, ſo gut es ſich thun

läßt. Ich ſelbſt werde bald nachfolgen, will nur noch zuvor zur Wolfsgrube, ob vielleicht der graue Raͤuber, der in unſere Heerden ge⸗ brochen war, in die Falle gegangen iſt. Ar⸗ nold und Hildebert mogen mich begleiten!“ Nach dieſen Worten ſchritt Graf Segeſt von Scharzfels, denn das war der kuͤhne Retter,

in das Dickigt, zwei der Jagdknechte folgten