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lich!“ entgegnete der Diener, „auch ich hoffe und wuͤnſche, daß wir ihn lebend und geſund antreffen, obgleich ſich ſeine Geſtalt bedeutend geaͤndert hat, ſeitdem Ihr abweſend waret. Tie⸗ fer Kummer und bitterer Haß ſcheint in ſei⸗ nem Herzen zu wohnen und das alte Feuer blitzt nur noch ſelten aus ſeinen Augen. Doch ſeht! dieſe Felswand wird uns einigen Schutz gegen Wind und Regen gewaͤhren, deshalb herab von Eurem Roſſe und raſtet bis d So ne emportaucht!“ Der junge Ritter vand ſeinen Rappen an die naͤchſte Tanne und warf ſich dann zum Tode ermattet auf
den feuchten Boden, den durchnäßten Mantel
um ſich ziehend. Der alte Diener Konrad
ſetzte ſich dicht an ihn heran und ſprach: „Schlaft! ſchlaft! meine alten Augen ſollen
Euch bewachen und ich will ſchon wecken,
wenn es Zeit iſt!“ Ritter Heinrich lehnte das aupt gegen das bemooſete Geſtein und ſeine ugen ſchloſſen ſich gar bald. Konrad ſtarrte
in die dunkle Nacht hinaus und nibe


