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Das Gespenst des alten Ritters : romantische Erzählung / von K. von Thal
Entstehung
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Die Stimme war die des alten Burg⸗ vogts Walther, der mit Georg und meh⸗

rern ältern Knappen ſchon lange die Ver⸗

abredung getroffen hatte, bei der erſten günſtigen Gelegenheit die Sache des Löwen⸗ burgers zu verlaſſen und ſich dem Sohne ihres alten geliebten Herrn anzuſchließen. Kaum hatte aber der Burgvogt durch ſei⸗ nen Ausruf das Zeichen zum Abfall gege⸗ ben, als auch ſchon Conrad von Aſcherode wüthend auf ihn eindrang: „Stirb, alter Verräther!“ donnerte er ihm entgegen und hob ſein Schwert gegen ihn, aber plötzlich fiel ſeine Hand ſchlaff herab, er taumelte und ſiel, denn Georg hatte im richtigen

Augenblick dem Elenden den Todesſtreich

verſetzt. Wuthvoll fielen unter ſeiner Leitung die alten Haſenburger den Birkenfelder in den Rücken. Verzweifelnd an dem Glücke des Tages eilten mehrere Knappen, die dem Löwenburger treu ergeben waren, nach

der Stelle, wo dieſer eben, von der Kolbe