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Das Gespenst des alten Ritters : romantische Erzählung / von K. von Thal
Entstehung
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blutigem Schein über der Gegend und leuch⸗ teten das Gebirg an. Brennendes Ge⸗ treide und Stroh aus den Ställen und Speichern, von der Macht der Gluth em⸗ por gejagt, ſank auf allen Seiten wie ein Sternenregen aus der Höhe. Der ganze eine Flügel der Burg brannte lichterloh und von draußen drang das Frohlocken der Feinde über ihr glücklich gelungees Werk.

Durch die ſchauerlich beleuchtete Gegend, welche zuweilen wieder im Schatten auf⸗ wärts gewälzter Rauch- und Staubwolken unterging, oder im Spiel und Wechſel der Flammen ſich lebendig her und hin zu regen ſchien, waltete die tiefſte Stille. Um ſo grauſenhafter und beſtimmter vernahm man das Geſurr und Geſchwirr der aufflackernden

Lohe, das Krachen und Gepraſſel der zeit⸗

weiſe zuſammen ſtürzenden Wände. Schreck⸗ licher noch tönte dazwiſchen das Gebrüll von Rindern, Pferden, Schaafen und an⸗ derm Vieh, welches in den Ställen der