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Das Gespenst des alten Ritters : romantische Erzählung / von K. von Thal
Entstehung
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Fredegunde, ſei unbeſorgt! Du ſollſt an mei⸗ nem Herzen bleiben; ich will Dein Hüter und Schützer ſein gegen Menſ ſchen und Geiſter!“

Er ſetzte ſich vor das Bett ſeines kran⸗ ken Eheweibes, ihre fieberhaft glühende Hand in der ſeinen haltend und ſie mit milden Worten zu tröſten ſuchend. Vor ſeiner Gegenwart ſchienen allerdings die wilden Phantaſien, welche ſich der Frau bemächtigt hatten, zu entweichen, denn die Kranke wurde mit jedem Augenblicke ruhiger und in eben dem Grade geneigter, den Worten ihres Mannes Gehör zu geben und ſchlief endlich ſanft ein. Nachdem ſich Löwenburg überzeugt hatte, daß ſie in einen tiefen Schlaf gefallen war, beſchied er die Zofe aus dem Vorgemache herbei, mit der Weiſung, nicht von dem Lager ſeiner Gattin zu weichen bis er ſelbſt zu⸗ rückkehren würde, über alles aber, was

dieſelbe in ihrer und Bewußtlo⸗

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