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Das Gespenst des alten Ritters : romantische Erzählung / von K. von Thal
Entstehung
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Löwenburg rührte kein Glied. — „Ihr habt Euch in der kalten Luft hierher bege⸗ ben,“ ſagte er langſam, „das thut mir leid, denn es war unnütz. Ein Irrthum nur zuckt Euern Stahl gegen einen Mann, der es mit Euch ſo herzlich gut meinte. Folgt mir, und ein kurzes Geſpräch wird hinreichen. Alles aus Eurer Bruſt zu ver⸗ ſcheuchen, was zwiſchen uns trat und wird den getäuſchten Feind bewegen, dem ver⸗ kannten, väterlichen Freunde reuig die Hand zu reichen, die ſich ohne Grund zu meinem Verderben bewaffnet hatte!“

„Ich ſoll Euch folgen?“ fragte Bur⸗ chard und lachte laut. „Vielleicht an ein Plätzchen, wo ihr mich, wie meinen armen Vater, unvermerkt in die andere Welt ſchicken könnet?“

„Seid ihr toll?“ rief Löwenburg erglü⸗

hend. „Erklärt Euch 8 über Euer

ſinnloſes Gerede!“ „Kein Zungengefecht!“ i Burchutd.

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