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Das Gespenst des alten Ritters : romantische Erzählung / von K. von Thal
Entstehung
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ein Lamm blutdürſtig zu machen,“ entgeg⸗ nete Burchard. „Und wenn Ihr treu und verſchwiegen ſein wollt, ſo ſollt Ihr alles

erfahren, denn es iſt nöthig, daß ich mich

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nach Bundesgenoſſen umſchaue

„Auf mich dürft Ihr rechnen!“ rief Walther.

„Auf mich ebenfalls!“ verſicherte Georg.

„Nun,“ ſagte Burchard, „ſo ſchwört hier auf den Griff meines Schwertes, Treue und Verſchwiegenheit bis zum Tode!“

„Schwört!“ rief die dumpfe Stimme des Geiſtes in der Tiefe.

Walther und Georg legten ſchaudernd ihre Hände auf den Griff des Schwertes, welches ihnen Burchard vorhielt und ſchwu⸗ ren vor dem ſteinernen Bilde des Erlöſers und der Schmerzensmutter, gegen Niemand zu erzählen, was ſie dieſe Nacht gehört und geſehen, und verließen dann mit ihrem Herrn die Capelle, um auf deſſen Gemache

den Hergang der Sache zu erfahren und