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Das Gespenst des alten Ritters : romantische Erzählung / von K. von Thal
Entstehung
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Dein Herz nicht gegen die, welche Dir das Leben gab, erſinne nichts wider Deine Mutter! Ueberlaß ſie der Strafe in jener Welt und den Dornen des Gewiſſens, die im Buſen wohnen. — Doch ſtill, mich dünkt, ich wittere Morgenluft und ich muß hinab in die kalte Gruft; drum lebe wohl und gedenke meiner und meiner Worte:“

Der Geiſt verſank mit unbegreiflicher Geſchwindigkeit in den Erdboden, die Stein⸗ platte ſchloß ſich wieder über ihn, man hörte in der Tiefe Gepolter und bald war alles ſo ruhig wie vorher.

„O, all Ihr himmliſchen Heerſchaaren!“ murmelte Burchard in ſich hinein. „Ich ſoll Deiner Worte gedenken? Ach armer Vater, ſo lange mein Hirn vermögend iſt, einen Gedanken zu faſſen, gedenk ich nur Deiner! Rache will ich nehmen, furchtbare Rache an dem Ungeheuer, das ſich meine Mutter nennt, ſchreckliche Rache will ich nehmen an Dir, der Du das Weib ver⸗