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Gaston von Luxburg, der freche Dirnenräuber oder Die rächende Vehme in den Ruinen der Todtenburg bei Kassel / [Karl von Thal]
Entstehung
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geguete der Ritter, „wie iſt Euer Name?“ „Ach Gott,“ rief die Geſtalt, „ich ſoll er⸗ rettet werden! Mein Gebet iſt alſo end⸗ lich von Gott erhört! Ich war einſt das glückliche Eheweib des Ritters von Liebenſtein.“

Ich bringe Euch, arme Unglückliche,“ entgegnete Konrad gerührt, „wieder ſicher in die Arme des braven Gott⸗ frieds.“

„Wie ſoll ich Euch danken, edler

Ritter?“ fragte ſie.

„Ich verlange keinen Dank, etwie⸗ derte er, „denn ich erfüllte nur meine Ritterpflicht. Die Räuber aber herrſchte er an: „Entfernt Euch vor dem An⸗ bruche des Tages nicht aus dem Ge⸗ mache, wenn Euch das Leben lieb iſt.“ Die Gerettete auf die Arme nehmend, ſchritt hierauf der Ritter aus dem Ge⸗.